APT Dolomiti Auronzo di Cadore e Misurina

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Auronzo di Cadore e Misurina
Gemeinde: Auronzo
Provinz: BL

Erreichbarkeit
Mit dem Zug bis zur Bahnstation Calalzo di Cadore, von der ein Buszubringer bis nach Auronzo (ca. 17 km) fährt. Dieser Zubringer erreicht in der Hochsaision auch Misurina. Mit dem Auto ist die Ortschaft von Süden aus über die Autobahn Mestre- Belluno (A27) - Abfahrt Pian di Vedoia – die auf die SS 51 Alemagna führt, in Richtung Cortina zu erreichen. Danach einfach den Hinweisschildern nach Auronzo und Misurina folgen. Die nächsten Flughäfen sind: Treviso (ca. 125 km) und Venedig (156 km).

Historische Informationen
Das Gemeindegebiet von Auronzo di Cadore umfasst das gesamte Becken des Flusses Ansiei von Cima Cogna bis nach Misurina. Die SS 48, welche nach Auronzo führt, war bereits in römischer Zeit bekannt, denn die von Kaiser Claudius (41-45 n. Chr.) erbaute Via Claudia Augusta Altinate führt nach einer kurzen Umleitung bis nach Auronzo (aus dem Lateinischen roncare). Bis zum neunzehnten Jahrhundert hatte die Ortschaft ein ganz anderes Aussehen als heute. Es handelte sich um ein typisches, ländliches Alpendorf. Nur 10 % der Wohnhäuser waren gemauert, während die anderen hauptsächlich aus Stein und Holz erbaut worden waren. Noch heute kann man hierfür in den Ortsteilen bedeutende Beispiele sehen. Der Wiederaufbau Auronzos begann 1859 und der erste Bau war die beeindruckende neoklassizistische Kirche San Lorenzo des aus Feltre stammenden Architekten Giuseppe Segusini. Nachfolgend wurde die Kirche San Rocco erneuert. Aus späterer Zeit (1772) stammen die Restaurationsarbeiten an den anderen Kirchen der Ortschaft: Santa Caterina, Madonna delle Grazie und Regina Pacis. Während der Arbeiten an der Erneuerung des Santa Giustina Platzes (Mai 2000) sind Reste der alten römischen Strasse zu Tage getreten.
Die Ortschaft wurde gemäss Überlieferungen, im V. Jahrhundert von den Hunnen durchquert, ein furchtbar zerstörerisches Ereignis, welches mit dem legendären Namen des an den Barbaren Attila gebundenen Mädchens Agonia verbunden ist. Von diesem Mädchennamen soll sich der Cima Cognas ableiten. In Bezug auf den Namens Auronzo wird hingegen allgemein angenommen, das dieser sich aus dem Lateinischen "ad runcum" ableitet, da die ersten Siedler hierher gekommen waren, um das Gebiet zu roden und urbar zu machen.

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