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Cesiomaggiore
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Erreichbarkeit Von der Altstadt Feltres aus bewegt man sich in nördliche Richtung, entlang der Provinzstraße am Fuße des Berges die, nachdem man die Ortschaften von Foen und Villabruna überwunden hat, es ermöglicht, nach der Überquerung des Wildbaches Caorame, das Gebiet von Cesiomaggiore zu erreichen. Es wird im Norden zu Zweidritteln von den hohen und wilden Gipfeln gekennzeichnet, die es entlang des langen Val Canzoi krönen, an dessen Ausgang sich stattdessen der sanfte und sonnige Hügelstreifen am Fuße des Berges erstreckt, der mit nachfolgenden Steilwänden bis zu dem Fluss Piave hinabsteigt. Der erste Wohnort, auf den man stößt, ist Soranzen, der sich an dem Ausgang des Val Canzoi befindet und der von der schönen Villa Martini aus dem XVIII Jahrhundert beherrscht wird. Man fährt weiter, immer an der Provinzstraße entlang, die sich durch Wiesen, bestellte Felder und malerische Orte windet, und man erreicht Cesiomaggiore (12 Km von Feltre), das von seinem schlanken Glockenturm dominiert wird. Im Norden wird es von dem Massiv der Tre Pietre (1965 Meter) beschützt und es steht auf der antiken Spur der römischen Militärstraße Claudia Augusta Altinate, welche den Adriabereich mit der Donau verband. Als Zeugnis dieser antiken Straße hat man unter dem Altar der Pfarrkirche einen Militärischen Grenzstein gefunden, der nun in dem Lapidarium der Villa der "Centenere" aufbewahrt wird. In der Pfarrkirche gibt es außer Gemäldewerken des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts, ein antikes Taufbecken. Von dem Wohnzentrum Cesiomaggiores aus, heben sich einige Gebäude ab, die von gutem, architektonischem Interesse sind, wie die Villa Corra e Muffoni. Aber es ist das gesamte Gebiet, das Zeugnisse dieser Art ablegt: die Hügel, die zum Piave hinabsteigen, sind mit herrschaftlichen Häusern, Villen, Oratorien und Schlossresten übersät. Manchmal ist der Erhaltungszustand nur mittelmäßig, ein anderes Mal befinden sich die Gebäude in einem herrlichen Zustand, sind noch bewohnt und faszinieren auch durch ihr umliegendes, naturwissenschaftliches Umfeld, das von der tiefen Furche des Wildbaches Caorame gezeichnet ist, der zwischen den Hügeln hindurchfließt. Von den anderen verdient die Villa Dal Corno in Cesiominore einen Besuch, sowie Petricelli in Montebello, Zugni in Tussui und in Pez, De Mezzan in Menin usw. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Villa Tauro in Pez, welche "le Centenere" genannt wird und die zwischen dem sechzehnten und dem siebzehnten Jahrhundert erbaut wurde; im folgenden Jahrhundert wurde sie zu einem kulturellen und mondänen Zentrum. Während der Invasion des Jahres 1917 wurde sie geplündert und sie erlitt den Verlust und die Beschädigung wichtiger Kunstsammlungen (es wird dort immer noch ein Meilenstein der Straße Claudia Augusta aufbewahrt, die, nachdem man den Piave durchwatet hatte, zu dem Streifen am Fuße des Berges in der Nähe con Cesiomaggiore hinaufstieg). In den zahlreichen Kirchen und Oratorien des Gebiets, finden sich Spuren von antiken Malereien, Leinwände von örtlichen Künstlern. Von großem Interesse für die architektonische und künstlerische Gesamtheit der Umwelt, ist der kleine Wallfahrtsort der "Madonnetta", in der Nähe des Ortsteils von Pez: im Inneren gibt es einen sehr guten Malzyklus des Agostino Ridolfi (1675), der in der Peripherie die Verbreitung einer Malkultur bezeugt, die sich auf den Stand der Meister des "tenebrismo" gebracht hatte. Von Cesiomaggiore bis San Gregorio delle Alpi: die alte Provinzstraße, die gewunden und kaum benutzt wird, folgt dem Profil der Gebirgshänge und berührt Umgebungen von allerhöchstem landschaftlichen und naturwissenschaftlichem Interesse. Von Cesiomaggiore bis Santa Giustina: eine schnelle Verbindung mit einer Abzweigung nach San Gregorio, die zu der Staatsstraße in Santa Giustiana Richtung Feltre (rechts) und nach Belluno (links) führt. Von Cesiomaggiore, indem man nach Soranzen zurückfährt, biegt man rechts in eine befahrbare Straße ein, die es ermöglicht, in das wilde Val Canzoi einzutreten, das zwischen dem M. Tre Pietre (1965 Meter) und dem M. S. Mauro (1836 Meter) eingeklemmt liegt, und das von dem kaltem Wasser des Wildbaches Caorame durchlaufen wird. Am Ende des Tals und auf dem klaren Wasser des kleinen, künstlich angelegten Sees der "Stua", spiegelt sich der imposante Dolomitenbrocken des Sass da Mur (2550 Meter). Vom See aus gehen zahlreiche Pfade aus, die zu den Dolomitenspitzen des Cimonega führen (von besonderem Interesse für Bergwanderungen), sowie zu den bezaubernden Weiden von Erera-Brandol, und die einen Anschluss an die Alta Via delle Dolomiti n.2 ermöglichen, sowie an die Täler von Trient des Primiero. Diese Berge, die immer noch den wilden und einsamen Charme bewahren, sind ein Zufluchtsort zahlreicher Blumenarten, die von wissenschaftlichem Interesse sind, und ein sicherer Hort für viele Tierarten.
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